A 96, Böschungsbegrünung, Bayern

Naturraum:Ammer-Loisach-Hügelland
Ausführungsjahr:
Größe:6 ha
Entfernung zu den Spenderflächen:3 bis 20 km
Entwicklungsziel:Kalkmagerrasen

Entlang der A 96 entstanden auch extrem steile und skelettreiche Rohbodenböschungen. Neben der Begrünung mit autochthonen Samen und Diasporen aus dem Heudrusch®-Verfahren wurde auf einer Böschung eine Regelsaatgutmischung ausgebracht. Der Vergleich nach sechs Vegetationsperioden zeigte deutliche Vorteile der Heudrusch®-Begrünung. Hier war die Durchwurzelung dichter, tiefer und vielfältiger strukturiert. Auch die Vielfalt überzeugte: 25 Arten auf der Regelsaatgutböschung einschließlich Gehölzkeimlingen und Ruderalarten standen 96 Arten auf der Heudrusch®-Fläche gegenüber. Darüber hinaus konnten auch Tiere übertragen werden. Mittlerweile befindet sich eine der größten Heideschnecken-Populationen (Helicella spec.) der Region auf den mit Heudrusch® begrünten Flächen.

Wurzeluntersuchung

Keine Erde - viele Arten

Skelettreiche Rohbodenböschung

Echtes Labkraut (Galium verum agg.) auf der Begrünungsfläche

Straßenböschung in Höhe der Ausfahrt "Wörthsee"